Die Stadt Beeskow dürfe mit diesem Projekt der Erinnerungskultur nicht allein gelassen werden, die Bedeutung der Kunstsammlung für die Aufarbeitung der DDRGeschichte habe eine landesweite, ja sogar eine bundesweite Bedeutung. Die CDU-Fraktion verlange deshalb klare Aussagen von der Landesregierung, in welcher Form sie an der Antragstellung für Interreg-IV-Mittel beteiligt ist und in welcher Höhe Mittel für Brandenburg überhaupt zur Verfügung stehen.
Rückenwind fürs Neue Kunstarchiv
CDU macht Druck auf Landesregierung
vom 23.11.2010
Beeskow (rb) Konkrete Aussagen, wie die Landesregierung den Bau und das Betreiben eines Neuen Kunstarchivs auf der Burg Beeskow befördern will, verlangt die CDU-Fraktion des Landtages. Während eines Besuches gestern auf der Burg sagten die Abgeordneten Anja Heinrich und Dierk Homeyer, dass eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt wurde. Bisher gebe es nur Bekenntnisse zum Kunstarchiv, aber keine Verbindlichkeiten, kritisierten die beiden CDU-Politiker.
Anja Heinrich und Dierk Homeyer (CDU-Kreisvorsitzender) hatten sich den Speicher angesehen, in dem rund 23 000 Kunstwerke unter ungünstigen Verhältnissen lagern, und die derzeitige Ausstellung "BilderBühnen" besichtigt. Burgdirektor Tilman Schladebach begrüßt jede Art von Unterstützung, die den Bau des Neuen Kunstarchivs in greifbare Nähe rückt. "Wir brauchen den Fokus auf dieses Haus, und wir brauchen Rückenwind", sagte er.
Die Stadt Beeskow hat einen Förderantrag bei der EU gestellt und hofft auf eine Bewilligung im Frühjahr nächsten Jahres.







