"Am Ende waren dann möglicherweise sogar der Käufer und Verkäufer identisch. Dass dies ein Zufall sein soll, daran kann ich nicht glauben."
Opposition vermutet BBG-Netzwerk
Nach Krampnitz neuer Fall in Bad Saarow

vom 30.09.2010
Potsdam - Der umstrittene Verkauf der Brandenburgischen Boden Gesellschaft (BBG) 2006 kristallisiert sich für die Opposition im Landtag immer mehr zum Ausgangspunkt einer ganzen Reihe von dubiosen Geschäften mit landeseigenen Immobilien - bis hin zur Finanzaffäre um die Krampnitzer Kaserne in Potsdam. "Es scheint so, als hätten hier immer die gleichen Leute gute Geschäfte miteinander gemacht", sagte der CDU-Wirtschaftsexperte Dierk Homeyer den PNN.
Grünen-Fraktionschef Axel Vogel spricht von einem Schaden für das Land, wenn private Unternehmer auf mit Landesgeldern bestücktes Stammkapital der BBG zurückgriffen hätten, wie es PNN-Recherchen belegen. "Das geht auf die Substanz", sagte Vogel. Zudem werden immer neue Details über das Geschäftsgebaren der BBG bekannt. In der Gemeinde Bad Saarow (Oder-Spree) hat die BBG landeseigenes, früheres Militärareal der Sowjets an eigene Unterfirmen verkauft, die dort ein Wohnsiedlung entwickeln will.







