2006 verkaufte das Land unter dem damaligen Finanzminister Speer die BBG billig an Unternehmer Frank Marczinek. Zuvor hatte der frühere Stasi- Mann 9900 Euro an die SPD gespendet. 2007 verkaufte die BBG die landeseigene Kaserne Krampnitz. Über Käufer und Konditionen hatte Speer dem Parlament die Unwahrheit gesagt, sagt der Rechnungshof. Auch Nachfolger Markov soll laut Rechnungshof seine Kontrollpflicht vernachlässigt haben.
Krampnitz-Verkauf soll vor Ausschuss

vom 08.10.2010
Potsdam - Der Skandal um die Brandenburger Bodengesellschaft BBG. Nach Ex-Minister Rainer Speer (51, SPD) gerät jetzt auch Finanzminister Helmuth Markov (58, Linke) unter Beschuss.
"Wir wollen wissen, ob das Krampnitz- Geschäft rückabgewickelt werden kann", so Dierk Homeyer (55, CDU), "und warum Markov weiter Geschäfte mit der BBG macht." Mit FDP und Grünen hat er beantragt: Alle Akten zum Fall müssen vor den Untersuchungs- Ausschuss.







