MAZ: Der Krampnitz-Untersuchungsausschuss tagt seit einem Jahr, 14 Zeugen wurden vernommen. Wie fällt die Zwischenbilanz aus?
Dierk Homeyer: Die zentrale Zielsetzung bei Immobilienverkäufen des Landes oder der öffentlichen Hand ist die Vermeidung von Immobilienspekulationen und die Zahlung eines angemessenen Kaufpreises. Beides ist beim Verkauf der Kaserne Krampnitz skandalös gescheitert. Das hat der Untersuchungsausschuss ans Licht gebracht. Zeugenaussagen haben bestätigt, dass hinter der durchschaubaren Fassade der TG Potsdam ein Dr. Rolf Haferkamp als Investor auf das schnelle Geld spekuliert hat, nämlich die Weiterveräußerung der Grundstücke an einen wirklichen Projektentwickler.








