Er verwies dabei auf die zahlreichen positiven Erfahrungen, die andere ostdeutsche Bundesländer in diesem Bereich gesammelt haben. Unter anderem betreiben Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren entsprechende Internetseiten und Sachsen-Anhalt eine Rückkehrer-Hotline. Nach Medienberichten wurden dadurch allein in Sachsen-Anhalt in der Zeit von April 2008 bis Dezember 2010 rund 1.600 Stellen besetzt. „Das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Die rot-rote Landesregierung muss deshalb endlich aus ihrem Tiefschlaf erwachen. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels kann es sich Brandenburg nicht leisten, noch länger auf potentielle Rückkehrer zu verzichten.“
Homeyer: „Rot-rote Landesregierung muss endlich Konzept für potentielle Rückkehrer erarbeiten“
07.01.2011
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dierk Homeyer, hat die Arbeit der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) als Erfolgsgeschichte bezeichnet. Gleichzeitig warb er aber dafür, diese stärker auf die Verbesserung der Bedingungen für die Rückkehr ehemaliger Brandenburger in ihre Heimat auszurichten. „Unser Land braucht dringend Fachkräfte. Was läge da näher, als verstärkt um die Brandenburger zu werben, die eine gute Ausbildung haben und in ihre Heimat zurückkehren wollen?“
Homeyer kündigte dazu eine Initiative der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg an. In einer ersten Stufe sollen SPD und Linke aufgefordert werden, umgehend die ZAB mit der Erarbeitung eines entsprechenden Kommunikationskonzeptes und einer Marketingkampagne zu beauftragen, sagte der CDU-Wirtschaftsexperte. „Es reicht nicht aus, immer nur von ‚Zukunft braucht Herkunft’ zu reden, wie dies der Ministerpräsident gern tut. Wir brauchen endlich konkrete Maßnahmen!“







